Es bleibt nie nur allein beim Kaufpreis

Endlich! Die Immobilienfinanzierung ist in trockenen Tüchern und dem lang ersehnten Einzug ins neue Zuhause steht nun nichts mehr im Wege. So denken viele frisch gebackene Eigenheimbesitzer und unterschätzen oft massiv die Ausgaben, an die sie noch gar nicht gedacht haben. Dabei haben sie doch vermeintlich gut geplant und die üblichen Nebenkosten mitberücksichtigt …

Doch was passiert, wenn beim Einzug plötzlich auffällt, dass die zehn Jahre alte Waschmaschine den Umzugstransport nicht überstanden hat? Der Kleiderschrank im neuen Schlafzimmer total untergeht, weil es sehr viel größer ist als das alte? Und die neue Terrasse will ja auch noch mit Möbeln und Pflanzen verschönert werden … Oft sind es nur kleine Dinge, die in der Summe noch mal einen beträchtlichen Betrag erfordern, der in der vorangegangenen Planung noch gar nicht wirklich vorgesehen war. Plötzlich muss in der neuen Heimat dringend ein Elektriker her, der sich der defekten Rollläden annimmt. Eine der frisch gelegten Badfliesen ist gesprungen, der Spülmaschinenanschluss muss verlängert werden … oder was auch immer. Wohnt man erst mal einige Wochen im neuen Zuhause, fallen einem häufig viele Dinge auf, die noch benötigt werden oder nicht so funktionieren wie erwartet. Hier braucht man dann schnell eine Lösung in Form von Dienstleistern wie Maler oder Klempner, die bezahlt werden wollen. Die neuen Eigenheimbesitzer stellen schockiert fest: Das Budget fehlt, der aufgestellte Finanzierungsplan obsolet.

Als Kreditnehmer sollten Sie daher unbedingt nach dem Einzug darauf achten, dass Sie Ihre Finanzierung großzügig kalkulieren– andernfalls kann Ihnen das nach dem Einzug teuer zu stehen kommen. Kompetente Ratgeber rund um die Baufinanzierung sorgen in der Regel dafür, dass solche Beträge immer in der Finanzierung miteinberechnet werden und geben Ihnen das gute Gefühl, auf der sicheren Seite zu sein.

Die Top 4 Kostenverursacher nach einem Umzug ins Eigenheim:

1. Unterschätzte Nebenkosten

Der gut organisierte Kreditnehmer plant selbstverständlich die klassischen Nebenkosten mit ein. Diese betragen in der Regel rund 15 Prozent der Kaufsumme. Hierzu zählen häufig z. B. Wasserkosten, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Schornsteinreinigung etc. Doch was ist mit den Notargebühren, den regelmäßig anfallenden Steuern, dem Umzugsunternehmen und und und … Künftige Immobilienbesitzer sollten sich unbedingt über etwaige, noch ungeplante Kosten informieren, die auf Sie warten. Unabhängige Baufinanzierer sind damit immer vertraut und haben solche Ausgaben stets im Blick.

2. Mehr Platz, zu wenig Möbel

Wer nun endlich ins eigene Haus ziehen kann, vergisst häufig, dass die alten Möbel zwar noch völlig intakt und brauchbar sind, diese aber vielleicht gar nicht ausreichen, um eine heimelige Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Ein größeres Sofa wäre nun schön oder ein neuer Esstisch, an dem auch Gäste ausreichend Platz finden. Aber nun reicht die verbliebene Kreditsumme nicht mehr … Ein echter Albtraum!

3. Endlich ein Garten – aber leider keine Möbel und keine Pflanzen

Besonders Eigenheimbesitzer, die sich um einen Außenbereich vergrößern konnten, sind plötzlich mit Problemen konfrontiert, die zuvor noch nie auf dem Zettel standen: Die große Rasenfläche, nun, die muss natürlich gemäht werden. Ein schöner Garten braucht Pflanzen, die selbstverständlich regelmäßig bewässert und gepflegt werden müssen. Wenn die entsprechenden Geräte nicht vorhanden sind, kann ein Kauf ein echtes Loch in die Haushaltskasse reißen, da solche Ausgaben natürlich gar nicht bedacht wurden.

4. Tschüss Miete – hallo Eigenverantwortung

Ziehen Kreditnehmer in eine Eigentumswohnung ist die Freude groß, dass die Miete nun endlich wegfällt. Doch dafür kommen weit andere Kosten auf sie zu: Nicht selten stellen sie nach ein paar Wochen Mängel fest. Sei es nur Kleinigkeiten wie die defekte Gegensprechanlage, oder ein verlorener Badezimmertürschlüssel. Dramatisch wird es bei Schimmel, der plötzlich durch die Tapete schimmert oder die Fenster, die sich im Winter plötzlich als undicht oder wenig kälteresistent erweisen. Gehört die Wohnung zu einer Gemeinschaft, kann dem neuen Immobilienbesitzer eine Modernisierungsmaßnahme ganz schön in die Enge treiben. Die monatliche Belastung kann dadurch ganz plötzlich immens in die Höhe schnellen.

All diese Punkte und die, die manchmal aus heiterem Himmel zum Thema werden, aber gar nicht vorhergesehen werden können, werden von Fachmännern rundum die Baufinanzierung selbstverständlich mit einkalkuliert. Und das aus gutem Grund: Bei einem Haus oder Wohnungskauf passieren grundsätzlich unvorhergesehene Dinge. Dinge, die Sie bei aller Weitsicht schwer vorausplanen können. Wenn Sie ein neues Zuhause kaufen wollen, sind Sie also unbedingt dazu angehalten, stets großzügig zu kalkulieren, damit der Traum vom Eigenheim nicht doch plötzlich zu einem Albtraum wird. Die Profis von Baufinanzierungspool24 sind dabei stets gerne an Ihrer Seite.