Den richtigen Anbieter finden

Wer seine Immobilie modernisieren möchte, hat die Qual der Wahl, was die verschiedenen Anbieter angeht. Zunächst sollte man unterschiedliche Anbieter gründlich vergleichen und auf jeden Fall mehrere Angebote einholen, denn die Preisunterschiede können erheblich sein. Nutzen Fragen Sie dafür bei regionalen Anbietern an, aber auch eine überregionale Anfrage kann lohnenswert sein. Sie können natürlich die Vergabe des Auftrags auch einem Architekten überlassen.

Kosten

In einem Angebot ist der genannte Preis, im Gegensatz zum Kostenvoranschlag, verbindlich. Sie sollten darauf achten, dass alle Einzelheiten des Modernisierungsvorhabens aufgeführt sind. Am besten schließen Sie gleich Ihre Sonderwünsche in das Angebot mit ein, denn Arbeiten die nachträglich beauftragt werden können die Kosten erheblich in die Höhe treiben.

Vergabe

Natürlich ist der angebotene Preis ein wichtiges Argument bei der Vergabe des Auftrags. Sie sollten jedoch vor Vergabe noch einmal genau prüfen, ob alle gewünschten Leistungen im Angebot enthalten sind. Für die Art der Vergütung gibt es grundsätzlich zwei Wege. Sie können einen Stundenlohn für die Handwerker vereinbaren. Dann werden auf der Rechnung Materialien, Arbeitsstunden und Fahrtkosten gesondert aufgeführt. Die Abrechnung auf Stundenbasis birgt eine gewisse Unsicherheit, weil nicht genau zu kalkulieren ist, wie viele Arbeitsstunden benötigt werden. Eine Festpreisregelung ist besser überschaubar, sofern die Leistungen genauso ausgeführt werden, wie sie im Angebot beschrieben sind.

Abnahme

Die Qualität der Modernisierungsmaßnahmen ist nach Beendigung genau zu prüfen. Dies geschieht mit der Abnahme. Hierbei sind eventuelle Baumängel genau festzuhalten. Unter Umständen kann es sinnvoll sein zur Abnahme einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Sind die Modernisierungsmaßnahmen abgenommen, beginnt die Verjährungsfrist für Mängel. Die Beweislast für diese Mängel liegt ab Abnahme beim Bauherrn.