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10 Fehler, die Sie bei IHRER Baufinanzierung vermeiden sollten

10 Fehler, die Sie bei IHRER Baufinanzierung vermeiden sollten

Wenn das Objekt gefällt und das Angebot für die Immobilie finanzierbar scheint, wird man schnell neugierig. Da die Mieten gerade in den Ballungsgebieten schnell steigen, wird der Wunsch nach der eigenen Immobilie groß. In Sachen Finanzierung gibt es mittlerweile viele Dienstleister, die einem den Wunsch nach der eigenen Immobilie schnell erfüllen zu scheinen.

Doch nicht immer ist die Transparenz dieser beratungsintensiven Produkte von vornerein gegeben. Worauf man bei der Baufinanzierung achten sollte bzw. welche Punkte bei aller Euphorie gerne missachtet werden, stellen wir Ihnen nachfolgend dar.

1. Ist Ihr Finanzierungsplan lückenlos?

Voller Tatendrang rechnen Käufer oft mit dem ausschließlichen Kaufpreis, übersehen allerdings die Zusatzkosten. Allein die Grunderwerbskosten betragen je nach Bundesland etwa 3,5 bis 6,5 des angegebenen Kaufpreises. Des Weiteren kommen noch Notar- und Grundbuchkosten in Höhe von 1,5 bis 2 % des Kaufpreises dazu. Nicht zu vergessen bei dem Finanzierungsplan sind ggf. Maklerkosten, denn jeder möchte irgendwie daran verdienen.

2. Auch Nachfinanzierungen können ein Problem darstellen

ragt man Bauherren nach Ihren Erfahrungen, nennen viele die „Nachfinanzierung“ als unerwarteten Kostenpunkt: Oft sind im Festpreis nicht sämtliche Leistungen enthalten, die für die Fertigstellung des Zuhauses oder des Appartements vonnöten sind. So fehlt oftmals der Kostenaufwand für die Erschließung des Baugrundstücks, für das Einrichten der Baustelle, für Bodengutachten und Hausanschlüsse. Sind dergleichen Extra-Kosten nicht im Kostenplan enthalten, droht eine Nachfinanzierung.

3. Reicht das Eigenkapital?

Bei einer Finanzierung mit wenig Eigenkapital fordern Banken hohe Zinsaufschläge. Die Monatsbelastung steigt daraufhin mühelos über das, was sich der Erwerber konkret leisten kann oder vielmehr wollte. Muss die Immobilie nach wenigen Jahren verkauft werden, besteht das Risiko, dass der Erlös nicht zur Schuldentilgung genügt. Daraufhin ist das Gebäude weg und trotzdem ein Teil der Schulden noch da. 10 bis 20 % Eigenkapital sollten es laut „Finanztest“ zuzüglich der Nebenkosten sein.

4. Die finanzielle Belastbarkeit

Auch wenn das eigene Gebäude oder Appartement sehr verlockend sein mag: Jeder sollte seine finanziellen Grenzen kennen, denn neben der Immobilienfinanzierung fallen darüber hinaus auch immer noch mindestens die normalen Lebenshaltungskosten an. Daher sollten Einnahmen und Ausgaben gegeneinander gerechnet werden – abzüglich der Gelder, die in die eigene Finanzierung fließen können, wie die Miete und die monatlichen Sparraten für sonstige Geldanlagen. Um die Kredit- und Bewirtschaftungskosten der neuen vier Wände stemmen zu können, muss die ausgerechnete verbleibende monatliche Summe reichen.

5. Zu niedrige Tilgung birgt Risiken

Viele Banken erwarten zwar lediglich eine Mindesttilgung von 1 %, wodurch zwar die monatliche Belastung verringert wird, aber diese somit auch zu einem höheren Kredit verführt. Dieses Darlehen muss allerdings auch zurückgezahlt werden und mit einer derartigen Minitilgung lässt sich das leider nicht schnell bewerkstelligen. Spätestens wenn eine Anschlussfinanzierung fällig wird und das Geldleihen teurer geworden ist, werden die Schulden erdrückend – und die Finanzierung platzt. Daher ist es empfehlenswert, eine Tilgung von mindestens 2 oder eher 3 % einzuplanen.

6. Ist die Zinsbindung lange genug?

as momentan vorherrschende niedrige Zinsniveau ist nicht für die Ewigkeit. Kreditnehmer sollten sich diese aktuell kostengünstigen Konditionen daher möglichst langfristig zu eigen machen. Zwar kostet dies in der Regel einen Aufschlag, von bis zu. 0,7 % beim Vergleich einer 10 zu 20-jährigen Zinsbindung. Es gibt auch weitere Möglichkeiten, sich eine lange Zinsbindung ohne den Zinsaufschlag zu sichern. Die sogenannte Zinsoption. Sie garantiert heute den Zins für z.B. in 10 Jahren. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Kreditzinsen zukünftig wieder stark steigen werden, ist sehr groß und das kurzfristige Sparen durch geringere Laufzeiten wird zum hohen Risiko.

7. Flexibilität kann sich lohnen

Auch wenn es viele günstige Kreditangebot gibt, verpflichten diese trotzdem meist zu fixen Raten. So dürfen, während der Zinsbindung, die Raten überhaupt nicht an die momentanen Lebenssituationen angepasst werden und auch Sonderzahlungen sind oft frühestens 10 Jahre nach dem Kreditbeginn möglich. Solche Kreditangebote sind also eindeutig zu unflexibel, sollten sich die Lebensumstände, finanziellen Gegebenheiten oder sonstige Umstände, welche auf die Zahlungsfähigkeit Einfluss nehmen, ändern.

8. Kommt eine Förderung in Frage?

Die bundeseigene KfW-Bank bietet günstige Darlehen und Tilgungszuschüsse an – bspw. für energieeffiziente Gebäude und Appartements. Unterstützt werden bei diesen in erster Linie Familien mit Kindern. Die konkreten Förderungsvoraussetzungen der verschiedenen Töpfe sind jedoch sehr unterschiedlich. Wer was bekommen kann, ist bei der Verbraucherzentrale Bundesverband („baufoerderer.de“) zu finden.

9. Vergleichen lohnt immer

Bevor sofort einem Angebot vertraut wird, sollten auch Alternativen geprüft und ggf. abwägt werden. Allein beim Vergleich des Zinssatzes gibt es günstige und teure Kreditangebote, die häufig um mehr als einen vollen Prozentpunkt auseinander liegen. Als Beispiel: Bei einer Kreditsumme von 200.000 €, einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Monatsbelastung von 800 € kann dieser Prozentpunkt alleine eine Mehrbelastung von insgesamt ca. 40.000 € bedeuten.

10. Bereitstellungszinsen bereits eingeplant?

Die Finanzierung der eigenen Immobilie bzw. des Eigenheims wird von den Bauherren in der Regel nicht in einer Summe, sondern in Etappen abgerufen, je nachdem wie der Baufortschritt des Projekts ist. Für diese teilweise Abhebung des Kredites bzw. für den Teil des verbleibenden Kredites, der noch nicht abgerufen wurde, berechnen die Banken meistens sogenannte Bereitstellungszinsen. Diese fallen zusätzlich neben den normal anfallenden Zinsen an. Die Bereitstellungszinsen sind je nach Bank zu unterschiedlichen Zeitpunkten fällig und sind unabhängig von dem vereinbarten Zins für den Kredit – häufig entsprechen sie 3 % im Jahr. Was 0,25 % pro Monat bedeutet.

Wie vermeide ich diese Fehler am besten?

Die aufgeführten zehn Fehler zeigen bereits auf, dass es einige Fallen und Fehler bei Ihrer Baufinanzierung gibt bzw. geben kann. Daher ist es umso wichtiger, sich ausreichend mit dem Thema zu beschäftigen und am besten kompetente Hilfe zu suchen, die sich mit sämtlichen Schwierigkeiten und Herausforderungen auskennt. Baufinanzierungspool24 bietet hierzu mit individueller persönlicher Beratung den passenden Rundum-Service. Wir kümmern uns für Sie um all die genannten Punkte und darüber hinaus: Zum Beispiel beschäftigen wir auch extra Neubauspezialisten, die die Baukosten für Sie zusätzlich prüfen – neben der Baufinanzierung. Wir freuen uns, wenn wir Sie auf dem Weg in Ihre eigenen vier Wände begleiten können, sodass Sie sorgenfrei in Ihren neuen Lebensabschnitt starten.

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