Wohnglück für junge Familien – Teil 3

Die richtige Planung macht den Unterschied

Im zweiten Teil unserer Blog-Serie über junge Familien haben wir uns mit den Voraussetzungen einer Kreditaufnahme und den verschiedenen Formen einer Baufinanzierung beschäftigt. Was für Baufinanzierungsarten gibt es, worin unterscheiden sie sich und wie sichern sich Kreditgeber selbst ab? Das waren die Kernelemente des vorherigen Teils unserer Serie. Im dritten und letzten Teil unserer Blog-Serie widmen wir uns der Ausarbeitung eines passenden Auszahlungsplans und den damit verbundenen Tücken.

Alles im Blick – der Auszahlungsplan

Ein Kredit wird normalerweise in Etappen abgerufen, da der Bau eines Hauses eben auch in solchen verläuft. Dabei ist es wichtig, diese Schritte im Voraus zu planen. Verfügen Sie über einen guten Zeitplan, haben Sie immer Zugriff auf Ihr Kapital, um den Baufortschritt und anfallende Gebühren zeitig zu bezahlen.
Ganz wichtig: Wie wir bereits im ersten Teil unserer Blog-Serie beschrieben haben, ist es wichtig, dass Sie sich über Ihre Ausgaben bewusst werden. Kleine Einkäufe können sich schnell zu einer bedenklichen Summe addieren. Führen Sie am besten Buch und notieren Sie jede Ausgabe, um keine unangenehme Überraschung zu erleben und Ihr Eigenkapital unbemerkt zum Schrumpfen zu bringen.

Kleine Tücken während der Planung – der Bereitstellungszins

Wird ein Teil Ihres Darlehens für Sie zur Verfügung gestellt und Sie greifen nicht darauf zu, werden die sogenannten Bereitstellungszinsen fällig. Auf Baustellen sind unvorhergesehene Verzögerung von mehreren Wochen in der Regel nicht zu vermeiden. Der Bereitstellungszins ist mit zwei bis drei Prozent um einiges höher als der normale Darlehenszins und kann auf diesem Wege Ihre Kosten unnötig steigern. Um diese Zinsen gering zu halten, sollten Sie mit Ihrer Bank eine möglichst lange bereitstellungsfreie Zeit vereinbaren. Banken gewähren bei einer Verhandlung normalerweise einen freien Zeitraum von bis zu zwei Jahren oder verzichten gleich ganz auf diese Gebühren. Im zweiten Fall müssen Sie jedoch vorsichtig sein und überprüfen, ob diese Mehrkosten nicht im Sollzins versteckt sind und Ihren Kredit bereits im Vorfeld erheblich verteuern.

Die aktuelle Wohnung zum korrekten Zeitpunkt kündigen

Rückt Ihr Einzug in die eigenen vier Wände näher, stellt sich die Frage, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, Ihre aktuelle Wohnung zu kündigen. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt gewöhnlich drei Monate. Wie in der gesamten Planung Ihres Bauvorhabens, spielt auch hier das Timing eine bedeutungsvolle Rolle. Diese Frist beginnt erst dann, wenn die schriftliche Kündigung bei Ihrem Vermieter eingegangen ist. Wie bereits erwähnt, kommt es gerade auf Baustellen regelmäßig zu Verzögerungen und eine Doppelbelastung lässt sich dadurch fast nicht vermeiden. Planen Sie am besten einen Puffer von ein bis zwei Monaten ein. Diese Doppelbelastung sollte durch eine effiziente Planung zu verkraften sein und Sie können Ihren Umzug in diesem Zeitraum ohne großen Stress hinter sich bringen, ohne auf einer Baustelle oder in einem teuren Hotel übernachten zu müssen.

Wir von Baufinanzierungspool24 unterstützen Sie bei Ihrer Planung

Auf unserer Seite finden Sie alle Tools und Rechner, die Ihnen bei der Planung Ihres Bauvorhabens helfen. Natürlich stehen wir Ihnen auch in einem persönlichen Gespräch mit Rat und Tat zur Seite – melden Sie sich bei uns!

Das war auch schon der letzte Teil unserer Blog-Serie. Vielen Dank für Ihre Treue! Bleiben Sie auf dem Laufenden und schauen Sie wieder bei uns vorbei! Wir informieren Sie regelmäßig mit wichtigen Informationen rund um die Baufinanzierung.